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Gera eine sterbende Stadt? ...ein Kommentar von Ralf Kahl

135000 Einwohner hatte einmal Gera und war eine berühmte Industriestadt nicht nur in der Textilindustrie, ebenso im Maschinenbau. Vom Bergbau will ich gar nicht erst reden. Gera war eine blühende Vorzeigestadt mit einer bewegenden Geschichte. Sie war Schwerpunkt eines Volksaufstandes (17.Juni 1953). Die Bürger leisteten Widerstand. Sie war eine amerikanische Besatzungszone, danach eine russische Besatzungszone und nun wieder amerikanisch.

Gera war zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie eine der reichsten Städte in Deutschland.

Doch was ist aus der Stadt geworden, sie wurde aller ihrer Industrie und somit der Zukunft beraubt. Verkaufstempel sind entstanden und so ist Gera zielgerichtet in den Abgrund gefahren. Was ist aus dem Widerstand geworden? Mitläufer einer Konsumgesellschaft?

Natürlich wird die Industrie einen immer weiteren Bogen um Gera machen. Für mich ist bis heute unverständlich, warum diese Stadt so Stolz ist auf neu geschaffene Arbeitsplätze. Schaut euch um. Gera ist eine Sklavenstadt mit Sklavenfarmen. (Damit gemeint sind die unzähligen Callcenter mit Mindestlohn, die wo anders in Deutschland zu solchen Bedingungen gar keinen Fuß mehr hätten fassen können)

Wo ist unser Stolz und Widerstand geblieben?

Ihr wollt noch mehr Informationen? Wird Osterstein und das Geraer Fettnäpfchen auch zum Opfer?

Informiert euch selbst.
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